AC - CENTROPE - Automotive Cluster Centrope - Weiterführung der grenzübergreifenden Kooperationsplattform zwischen dem ACVR, der TU Györ zur Stärkung der Region Centrope als automotive Region und Ausdehnung der automotive Academy auf Ungarn.

Trotz seiner turbulenten Geschichte hat sich Europa als Kontinent etabliert, der mit einer funktionierenden Marktwirtschaft, einem demokratischen politischen System, Wohlstand und Freiheit aller Bürgerinnen und Bürger assoziiert wird. Diese Umstände sind zum Großteil auch auf das hervorragende Wirtschaftswachstum auf dem alten Kontinent zurückzuführen. Dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung eines Staates und der Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger besteht, wird in zahlreichen Statistiken umfassend belegt. Bedingt durch die Globalisierung und den gesellschaftlichen Wandel muss sich Europa nun aber mit den aufstrebenden Wirtschaftsnationen wie China, Indien oder Brasilien messen, um Absatzmärkte für neu entwickelte Produkte zu finden. Da das Wirtschaftswachstum in der heutigen Wissensgesellschaft auf Innovation und Forschung basiert, wird lebenslanges Lernen und Fortbildung das Motto für die nachkommenden Generationen werden.

Nach den letzten Jahren der Krise mit sinkenden Verkaufszahlen hat sich die Automobilbranche schneller erholt als erwartet und neue Absatzmärkte für ihre Produkte gewinnen können. Trotz steigender Konkurrenz werden Automobile mit attraktivem Design und innovativer Elektronikausstattung, so wie die Zukunftstechnologie Elektro-Mobilität, zunehmend nachgefragt werden. Für die Umsetzung dieser Wünsche bedarf es des nötigen Wissens.


Aus diesem Grund soll eine Ausbildungsakademie, die Automotive Academy, in Ungarn geschaffen werden. Facharbeiterinnen und Facharbeiter aus der Automobilbranche sollen die Möglichkeit erlangen, sich in arbeitsrelevanten Themen weiterzubilden und die erlangten Kenntnisse im Unternehmen anzuwenden. Durch ihre Zusatzqualifikationen generieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Mehrwert für die Firmen. Somit liegt es im Interesse der Facharbeiterinnen und Facharbeiter sowie der Unternehmen, über solches Know-How zu verfügen, um sich von ihren Mitbewerberinnen und Mitbewerbern abzuheben und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Das Projekt wurde erstmals in einer Kooperation zwischen Österreich und der Slowakei erfolgreich umgesetzt und soll nun auf Ungarn, einem für die Automobilproduktion wichtigem Land, ausgeweitet werden.

Im Rahmen des Projektes werden folgende Aufgaben verwirklicht:

- Errichtung der Automotive Academy in Ungarn nach dem Vorbild der Automotive Academy Vienna Region
- Bedarfs- und Akzeptanzanalyse des neuen Studiengangs E-Mobilität
- Entwicklung eines Curriculums für ein Joint Degree Programm
- Ausarbeitung eines Antrags für den neuen Studiengang E-Mobilität
- Auswahl der Vortragenden sowie Trainerinnen und Trainer, Abstimmung der Inhalte mit jenen der AAVR, Ausarbeitung der Akkreditierung
- Erstellung, Aufbau und Entwicklung der Infrastruktur für die Umsetzung der Lehrinhalte
- Erstellung und Betreibung einer zweisprachigen Projektwebsite
- Presseaussendungen, Präsentationen, Veranstaltungen und Messen

Lead Partner

Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien

Projekt Partner

Széchenyi István Egyetem
Verein Fachhochschule Technikum Wien


Acronym

AC Centrope II

Laufzeit

04. 2010 - 12. 2012

ERFE

717.060 €

Gesamtkosten

843.600 €

Kontakt

Thomas Palatin
+43-1-93960-3504
palatin@acvr.at
http://www.accentrope.com