Unterstützung von Unternehmen aus dem Bereich der Mechatronik und des ‚smarthouse’ bei der Erreichung von neuen Innovationen , Ausbau eines interregionalen Innovationsnetzwerkes

Die österreichisch-ungarische Grenzregion umfasst ein Gebiet von 23.921 qkm mit rund 3,7 Millionen EinwohnerInnen. Durch die geographisch günstige Lage erfuhr die Region in den letzten zehn Jahren eine überdurchschnittlich dynamische Wirtschaftsentwicklung. Dies zeigt sich in der hohen Anzahl an aktiven und prosperierenden Klein- und Mittelbetrieben, gut ausgebildeten Arbeitskräften, einem dynamischen Dienstleitungssektor und einem hohen Potential im Innovationsbereich. Trotzdem unterscheidet sich die Wirtschaftstruktur auf den beiden Seiten der Grenze weiterhin deutlich. Das Bruttoinlandsprodukt/EinwohnerIn erreichte im Jahr 2005 im österreichischen Teil rd. 162% des EU27-Durchschnitts, in Westungarn waren es lediglich 64%. Um versteckte Wachstumspotenziale zu fördern ist es notwendig, besonders im Bereich Innovation, welcher allgemein als Antriebskraft für Regionalentwicklung gilt, gemeinsame Strategien zu erarbeiten und diese im Rahmen von langfristigen Kooperationen umzusetzen.

In der letzten Zeit hat sich das Konzept „Offene Innovation“ stetig weiterverbreitet. Der Grundgedanke lautet: eine Firma muss von außen und von innen kommende Ideen und Markttrends in gleicher Weise anwenden, um neue Technologien entwickeln zu können. Dies erfordert ein Umdenken bei den Firmen, in dem Sinne, dass sie die Ideen und Prozesse der externen Akteure in ihre eigenen Prozesse aktiv einbeziehen. Durch die Einbeziehung von anderen Organisationen, sowie durch den Ausbau eines Innovationsnetzwerkes (z.B. durch Kooperationen mit anderen Firmen und Forschungsinstitutionen aus dem gleichen Sektor) kann eine höhere Wertschöpfung generiert werden.
Ziel des Projektes ist die Unterstützung der Firmen bei der Erreichung von neuen Innovationen im Bereich Mechatronik bzw. ‚smarthouse’.

Im Rahmen des Projektes werden folgende Aufgaben verwirklicht:

- Studie von Wertschöpfungsketten im Bereich Mechatronik
- Datenbank mit relevanten Akteuren im grenzüberschreitenden Gebiet
- Analyse von Forschungs- und Entwicklungsplattformen relevanter Projekte
- 2-tägige Trainings für Facilitators, wobei mindestens 10 Facilitators ausgebildet werden
- IKT-unterstützte Kooperationsgruppen
- Analyse von Innovationstreibern im Aufgabenfeld Mechatronik im Kooperationsraum
- Workshops mit Stakeholders,interregionale Arbeitsgruppen, Studienbesichtigungen organisiert für die KMUs und F&E Einheiten, um beide Seiten der Grenze aktiv einzubeziehen
- umfassendes Handbuch für das ISS-System
- Beschreibung der ausgewählten Methodologie
- beste innovativen Ideen
- Trainings und Konsultationsprogramme
- Studien über Entwicklungsstrategie

Lead Partner

Pannon Gazdasági Hálózat Egyesület

Projekt Partner

Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Österreich
MTA Regionális Kutatások Központja, Nyugat-magyarországi Tudományos Intézet
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Nyugat-magyarországi Egyetem


Acronym

INNOVAL

Laufzeit

12.2010 - 12.2013

ERFE

864.489,46 €

Gesamtkosten

1.017.046,58 €

Kontakt

Ákos Éder
+36 94 505 003
innoval@pbn.hu
http://www.innoval-project.eu/