Kreative Wertschöpfungskette

Die Europäische Kommission hat das Grünbuch zur Erschließung des Potenzials der Kultur- und Kreativindustrien am 29. April 2010 publiziert. Die Publikation des Dokumentes erfolgte nach einer Erschließung des Europäischen Rates, die festgelegt hat, dass die Entwicklung der Kreativwirtschaft ein bedeutender Faktor der europäischen Prosperität sei. Auch das Europäische Parlament hat die EK aufgerufen, die Förderung der Kreativwirtschaft zu unterstützen. Das Grünbuch weist darauf hin, dass die Kreativwirtschaft über erhebliche unausgenutzte Wachstumspotenziale verfügt, deren Nutzung zu der Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit beiträgt. Zwischen den intellektuellen Workshops und Interessenvertretungen der Kreativwirtschaft in AT und HU wurden bisher keine Kontakte verknüpft, das Thema Kreativwirtschaft ist grenzüberschreitend nicht entwickelt, obwohl die Kreativwirtschaft sich durch eine vergleichsweise große Kooperationsbereitschaft auszeichnet.

Hauptziel des Projektes ist die Förderung der Unternehmen und der Akteure der Kreativwirtschaft in der AT-HU Grenzregion durch die Entwicklung einer Kooperation entlang der Wertschöpfungskette.

Projektspezifische Ziele sind:

  • Unterstützung der Zusammenarbeit zwischen den Organisationen der Kreativwirtschaft, Institutionalisierung der grenzüberschreitenden Kooperation
  • Vorbereitung eines grenzüberschreitenden kreativen Clusters durch Instrumente, die die Entwicklung von Clustern und die Bewältigung der Nachteile des Skalenertrags ermöglichen (z. B. Webplattform der kreativen Unternehmen)
  • Organisation von Veranstaltungen zur Verbreitung der Best Practices und zum Erfahrungsaustausch
  • Durchführung von Trainingsmaßnahmen des Entwicklungsbedarfs der Zielgruppen entsprechend (z. B. im Thema Innovationsmanagement)
  • Netzwerkbau zwischen Bildungsinstitutionen und Firmen der Kreativindustrie
  • Sensibilisierung im Thema Kreativwirtschaft, Vorbereitung der Verknüpfung der AT-HU und der HU-SK Netzwerke.

Im Rahmen des Projektes werden folgende Aufgaben verwirklicht:

  • Aufstellung der Grundregeln, Planerstellung
  • Datenbasisgestaltung und Datenaktualisierung (Erhebung)
  • Anspruchsanalyse
  • Branchentreffs der Kreativwirtschaft mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Open Space u.ä.m. und Potenzialanalysen von lokal bedeutsamen kreativwirtschaftlichen Branchen (inkl. Leitbildentwicklung)
  • Informationstage, bilaterale Geschäftskontaktemessen und Trainings, kreative Konferenzen
  • Durchführung eines Wettbewerbs für kreative Spiele-EntwicklerInnen
  • Spielentwicklungsworkshops in der Schule
  • Kreatives Berufsorientierungsspiel
  • Kreative Berufsorientierungsworkshops an Schulen und Fachschulen mit professioneller, fachlicher und pädagogischer Begleitung 
  • Kreative Ausstellung und Messe
  • Bilaterale Creative Crafts Tage
  • Sondierungsreise im ungarischen Grenzland zu den Themenfeldern „Bilateraler Good Practice Transfer“ sowie „Seltener Creative Crafts“.

Lead Partner

Kisalföldi Vállalkozásfejlesztési Alapítvány

Projekt Partner

Regionalmanagement Burgenland GmbH - Zentrum für Kreativwirtschaft
Nyugat-magyarországi Egyetem
designaustria Wissenszentrum und Interessenvertretung
Regionale Gemeinschaftsinitiative Oststeirisches Kernland

Acronym

CREATIVE

Laufzeit

01.2013 - 12.2014

ERFE

499.837 €

Gesamtkosten

588.044 €

Kontakt

Péter Bányai
+36-99-512-532
banyaip@kva.hu